Verlage gegen Google-Books
Nicht nur in Deutschland stößt Google mit seinem ehrgeizigen Projekt Google Books auf Skepsis. Heute verhandelt das Amtsgericht Hamburg einen Antrag auf einstweilige Verfügung der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft WBG. Der Vorwurf, der auch von anderen Verlagen geteilt wird: Der US-Konzern scannt urheberrechtlich geschützte Bücher ein, ohne die Verlage vorher um Zustimmung zu bitten. Wer nicht an Google Book Search teilnehmen will, muss sich nachträglich melden und seine Titel herausnehmen lassen (Opt-Out-Modell).
Die Internet-Suchmaschine hat angekündigt, rund 15 Millionen Bände aus US- und britischen Bibliotheken digitalisieren zu wollen.
Auch die französische Verlagsgruppe La Martinière hat vor einem Pariser Gericht wegen “Fälschung” und Verletzung des Urheberrechts Klage gegen die Internet-Suchmaschine Google eingereicht.