Es ist tatsächlich wahr, dass sich heute haufenweise frischgebackene Diplomingenieure, Diplomdesigner und andere Hochschulabsolventen als beinahe unbezahlte Praktikanten verdingen müssen, nur um keine Lücke im Lebenslauf zu haben. Dagegen muss man was tun. Und obwohl ich kein Freund von Bürokratie bin – dies ist eine Ausnahme.

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Praktika von Hochschulabsolventen, die länger als drei Monate dauern und in dem Berufsbild abgeleistet werden, für das der Hochschulabsolvent ausgebildet wurde, in ein reguläres Arbeitsverhältnis umgewandelt werden. Begründung: Unzählige hochqualifizierte Menschen arbeiten ohne Entlohnung oder gegen einen Lohn, der unter dem Existenzminimum liegt. Solche so genannten Praktika dienen nicht der Aus- oder Weiterbildung.

Zur Online-Petition direkt an den Bundestag (bis 14. Juni)

via Preagnanz.net