Falls jemand noch vor dem Jahresende ein Kaufobjekt sucht, um die steuerliche Abschreibungssituation zu optimieren, hätte ich einen Vorschlag - die Gründer des Social-News-Portals Digg suchen nämlich potente Käufer. Kleiner Haken: Der zukünftige Inhaber sollte mindestens 300 Millionen Dollar ausgeben. Überzogene Vorstellungen? Dass das Portal schon länger den “Zu-verkaufen"-Pflock im virtuellen Vorgarten eingeschlagen hat und sich bis jetzt noch kein Interessent gefunden hat, könnte ein Indiz dafür sein.

Branchengerüchten zufolge hat das Social-News-Portal Digg die Investmentbank Allen & Company angeheuert, um einen Käufer zu suchen. Dass Digg zum Verkauf steht, wird in der Branche schon länger vermutet. Die Investmentbank Allen & Company hat bereits Firmen wie Seagram, Hasbro oder Disney unter den Hammer gebracht.