Der Google Base Store Connector funktioniert bereits mit eBay, Amazon und Yahoo! Stores um Produktdaten in valides XML umzuwandeln und bei Google Base einzustellen. Die Benutzung des Store Connectors vereinfacht natürlich die Kommunikation mit Google Base, sollte aber nur als erster Schritt betrachtet werden, für Erfolg mit Produktsuchmaschinen muss man schon etwas mehr Arbeit investieren. Anders gesagt: Einfaches Feed Submitting zu Google Base ist definitiv nicht genug, man sollte sich die Zeit nehmen und seinen Produktfeed optimieren um bei Google Base gut gelistet zu werden und um mit einem sog. OneBox Platz (Listing über der Google Nr. 1 Position) belohnt zu werden.

Einführung in Google Base Custom Attributes

Google Base bietet zwar über 80 vordefinierte Attribute, trotzdem betrachtet sich Google nicht als Experte für Snowboards, Nahrungsmittel oder Klamotten und hat somit vielleicht nicht das komplette Spektrum an wichtigen Produkt-Attributen verfügbar.
Der Nachteil vieler Produktsuchmaschinen besteht darin, dass sie keine Sortiermöglichkeiten für produktspezifische Attribute bieten wie zum Beipiel:

-keine Sortiermöglichkeit von Snowboards oder Skiern nach Länge – kritisch für Boarder und Skifahrer
-keine Kategorisierung von Nahrungsmitteln nach Zutaten – kritisch für Allergiker
-keine Kategorisierung von Mode nach Produktionsland – kritisch für diejenigen die unbedingt Made in China kaufen wollen

Der Grund dafür ist simpel, die meisten Preisvergleichsseiten unterstützen derzeit keine individuellen Attribute oder können die Seite des Händlers noch nicht spidern um diese Attribute zur Preisvergleichs-Datenbank hinzuzufügen. Bei Google Base kann ein Händler jedoch jedes beliebige Attribut anlegen und so seine Produkte sehr genau definieren um potentiell hohe Conversion Rates zu erreichen.
Aber das beste ist, dass momentan fast niemand Google Base Custom Attribute im Data Feed angelegt hat. Durch ein wenig Investition in Zeit und einfaches anlegen von Custom Attributes hat somit der clevere Webshop Betreiber die Chance mehr relevanten Traffic zu bekommen als der Wettbewerb. Man kann halt nicht erwarten, dass Google jedes Google Base Listing als OneBox Resultat anzeigt, besonders wenn die Daten sowieso schon im organischen Index vorhanden sind

Die OneBox Listings sind reserviert für Ergebnisse die mehr Relevanz besitzen als alle anderen Resultate auf der ersten Google Ergebnisseite. Google hat bereits erklärt, dass die Rankings in Google Base besser werden, je mehr Informationen man im Data Feed an Google weitergibt. Für Google macht das durchaus Sinn, denn die Informationen die sowieso schon auf der Seite des Webshops vorhanden sind, befinden sich ja in der Regel schon im organischen Google Index. Wenn ein Händler jedoch etwas Zeit in die Optimierung seines XML Feeds investiert und dort für jedes Produkt weitere relevante und beschreibende attribute anlegt, werden diese Daten relevanter und besser sein als all das was Google derzeit spidern und im organischen Index ablegen kann.

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Wie man in einer aktuellen Studie von Marketingsherpa sehr gut erkennen kann, liegt die Google One Box im “goldenen Dreieck” der Google Suchergebnisseite und erreicht mehr Aufmerksamkeit als die ersten Posiotionen in organischen Listings.
Es lohnt sich also etwas Mühe in die Optimierung seiner XML Feeds zu investieren.