Waren es vor zehn Jahren erst 600.000 Deutsche, die virtuelle Warenkörber zu virtuellen Kassen schoben, so sind es heute 33 Millionen.

Der durchschnittliche Internetnutzer ist noch immer vornehmlich männlich und besser verdienend. Das ermittelte die Universität Hohenheim in Stuttgart in einer aktuellen Studie. Generell würden Jüngere häufiger im Netz einkaufen als Ältere, Männer öfter als Frauen und Menschen mit Abitur häufiger als Hauptschulabgänger. In der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen bestellten in den vergangenen drei Monaten knapp neun von zehn Befragten mindestens einen Artikel online. Hier zählt E-Commerce zum Alltag. Beliebteste Produkte sind nach wie vor Bücher, CDs, DVDs und Eintrittskarten. Doch auch Flug- und Bahntickets oder Hotelzimmer würden immer öfter via Internet reserviert.  Besonders gerne surfen die Internet-Nutzer in Berlin, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Hamburg und Hessen, wo der Prozentsatz der regelmäßigen Internet-Nutzer mit bis zu 68 Prozent über dem bundesweiten Durchschnitt von 62,1 Prozent liegt. Die aktuelle Studie zur „Nutzung und Akzeptanz von Internet und E-Commerce“ ist Teil eines Langzeit-Forschungsprojektes des Lehrstuhls für Kommunikationswissenschaft und Sozialforschung der Universität Hohenheim, der seit 2000 jährlich aktuelle Daten präsentiert. Via Uni Hohenheim